Montag, 30. April 2012

Verbraucherpreisindex im Fokus

In Deutschland gibt der Verbraucherpreisindex (VPI) die durchschnittliche Preisentwicklung von Produkten und Dienstleistungen an und ist damit eine wichtige Größe beim Preis- und Angebotsvergleich. Über den Verbraucherpreisindex gelangt man Verteuerungen auf die Spur, egal um welches Konsumgut oder um welche Dienstleistung es sich handelt.

Die Funktionen des Verbraucherpreisindex als Indikator

Neben seiner Bedeutung für den Konsum liefert der Verbraucherpreisindex auch allgemeine Hinweise zur Geldwertentwicklung. Somit ist er auch eine Größe, auf die zur Orientierung beispielsweise bei Vertragsverhandlungen (z.B. Lohn) zurückgegriffen wird. Der VPI wird ferner zur Berechnung des realen Wirtschaftswachstums innerhalb der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet. In spezieller Form liefert der Harmonisierte Verbraucherpreisindex, genutzt von der Europäischen Zentralbank (EZB),  einen Orientierungsmaßstab zur Bewertung der Inflation in Deutschland.

Zur Berechnung des Verbraucherpreisindex

Die Basis für die Berechnung des Verbraucherpreisindex bildet eine bestimmte Auswahl von Dienstleistungen und Waren. Dieser Bestand wird fortwährend aktualisiert, um auf aktuelle Marktbesonderheiten und Trends in der Preisentwicklung eingehen zu können. Dabei wird nach dem Stichproben-Verfahren gearbeitet, um repräsentative Erkenntnisse zu erzielen.

Die Preisbeobachtung erfolgt durch mehrere hundert Erhebungen in über 180 Gemeinden, wo kontinuierlich die Preise bestimmter ausgewählter Produkte in ebenfalls ausgewählten Geschäften dokumentiert werden. Zusätzlich gibt es eine weitere zentrale Preiserhebung, die über das Internet oder das Angebot in den Katalogen der Versandhäuser verglichen wird. So können insgesamt mehr als 300.000 einzelne Preise pro Monat erfasst werden, die in den Verbraucherpreisindex einfließen.

Geordnet nach rund 700 Güterarten, wird für jede Gruppe die genaue Preisentwicklung erhoben und fließt über das sogenannte Wägungsschema in den Verbraucherpreisindex ein. Darüber wird sichergestellt, dass die einzelnen Güterarten gemäß ihrem durchschnittlichen Ausgabenanteil in privaten Haushalten im VPI Berücksichtigung finden.

Aktuelle Daten zum Verbraucherpreisindex

Der deutsche Verbraucherpreisindex wird von Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Dieses betonte zuletzt bei der Bewertung der vergebenen Indizes, dass die Verbraucherpreise im März 2012 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,1 Prozent gestiegen sind. Im Vergleich zum Februar 2012 ist dies jedoch eine Verbesserung.

Verbraucherpreisindex der letzten drei Monate (Gesamtbetrachtung):
  • Januar 2012: 111,5
  • Februar 2012: 112,3
  • März 2012: 112,6
Produkt- und Dienstleistungsgruppen des VPI im Überblick:
  1. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
  2. Alkoholische Getränke, Tabakwaren
  3. Bekleidung und Schuhe
  4. Wohnungsmiete, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe
  5. Einrichtungsgegenstände und ähnliches für den Haushalt und deren Instandhaltung
  6. Gesundheitspflege
  7. Verkehr
  8. Nachrichtenübermittlung
  9. Freizeit, Unterhaltung und Kultur
  10. Bildungswesen
  11. Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen
  12. Andere Waren und Dienstleistungen
Weiterführende Informationen zum Verbraucherpreisindex:
https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/GesamtwirtschaftUmwelt/Preise/Verbraucherpreisindizes/Verbraucherpreisindizes.html

Dienstag, 13. März 2012

Alles auf einen Klick: Preisvergleich, Testberichte, Kundenbewertungen & Co.


Im Internet gibt es kaum etwas, was es nicht gibt. Preisvergleiche haben sich dabei bereits seit mehr als zehn Jahren am Online-Markt etabliert und sind dabei zu umfangreichen Informationsplattformen gereift. Neben Preissuche und Angebots- bzw. Preisvergleich bieten die Betreiber der Seiten auch Rankings beliebter Anbieter und Online-Shops, Kundenbewertungen, Testberichte zu Produkten oder einige andere Zusatzdienste: Eben alles auf einen Klick!

Wie funktioniert der Preisvergleich im Internet?

Das Prinzip des Online-Preisvergleichs ist simpel und effektiv. Der Portalbetreiber listet Angebote verschiedener Online-Shops und Einzelhändler mit den jeweiligen Preisen und bestenfalls auch besonderen Konditionen (z.B. Versandkosten). Nutzer der Portale können dann auf den Preisvergleichsseiten über eine Suchmaske nach dem gewünschten Artikel suchen. Ist dieser im Preisvergleichsportal gelistet, werden entsprechende Suchergebnisse aus den einzelnen Shops angezeigt. Aus diesen kann der Nutzer dann das für ihn attraktivste Angebot wählen und wird in der Regel auch direkt zum gewünschten Shop zum Kauf weitergeleitet.

Zwar arbeiten zahlreiche Portale für Preisvergleich nach diesem Grundprinzip, bieten Verbrauchern aber unterschiedliche Bewertungsmöglichkeiten. Aus diesem Grund empfiehlt es sich bei der Online-Recherche verschiedene Preisportale einzubeziehen. Manche Portale bieten eine besonders gute Übersicht über Preise und informieren zusätzlich in Communities oder über andere Formen der Kundenbewertung ausführlicher zu Anbietern und Produkten. Bei einigen Schnäppchen-Plattformen sind Verbraucher sogar dazu aufgerufen, sich selbst beim Preis- und Angebotsvergleich einzubringen. Eine Registrierung beim gewählten Portal ist dann zu empfehlen, aber keine Grundvoraussetzung um selbst Produktsuche und Preisvergleich nutzen zu können.

Nach welchen Preisen und Produkten kann man suchen?

Dem Preisvergleich sind im World Wide Web nahezu keine Grenzen gesetzt. Je nach Anbieter, unterscheiden sich die Möglichkeiten zum Preisvergleich durch die jeweils gewählten Produktkategorien und aufgenommenen Shops. Zu den Marktführern beim Preisvergleich im Internet gehören Plattformen wie Idealo.de, Billiger.de und Guenstiger.de. Sie bieten ein umfangreiches Angebot zum Shop-Vergleich, wobei die nachfolgenden Produktkategorien bei Verbrauchern besonders beliebt sind.

Die Top 10 Produktkategorien beim Preisvergleich
  • Computer & Technik
  • Telekommunikation
  • Unterhaltungselektronik
  • Foto & Video
  • Software & Spiele
  • Strom & Gas
  • Mode & Accessoires
  • Haushalt & Wohnen
  • Heimwerken & Garten
  • Auto & Motorrad
Weitere Tipps & Infos zum Preisvergleich folgen!

Freitag, 9. März 2012

Preisvergleich deutschlandweit: Hier spart man Bares

Wie eine Studie der Hessischen/Niedersächsischen Allgemeine Zeitung (HNA) und dreizehn weiterer deutscher Regionalzeitungen zeigt, ist Sparen nicht gleich Sparen in der Bundesrepublik Deutschland. Je nach Stadt gibt es deutliche Preisunterschiede bei alltäglich gefragten Gütern und besonders beliebten Produkten. Zwar ist dieser Städte Preisvergleich aufgrund der kleinen Stichprobe nicht repräsentativ, bietet jedoch Aufschluss über die verschiedenen Lebenshaltungskosten in weiten Teilen von Deutschland.

Kassel gewinnt im Preisvergleich

Gut und günstig:
Das sind im Fall der documenta-Stadt Kassel insbesondere das Glas Bier in Restaurants und Kneipen sowie der Liter Diesel-Kraftstoff. Für beide Produkte zahlt man vergleichsweise weniger als in den anderen 13 untersuchten Städten quer durch Deutschland. Außerdem sollen in Nordhessen einige Lebensmittel besonders billig sein.

Sparen in Dortmund, Hamburg & Co.

Zwar können die anderen Städten in einigen Bereichen nicht mit den insgesamt niedrigen Lebenshaltungskosten in Kassel mithalten, bieten aber an mancher Stelle auch besonderes Sparpotential. Bei Thema günstig Wohnen brachte der Preisvergleich Dortmund Zusatzpunkte ein. Demgegenüber bleibt München die Hochburg für teure Wohnungsmieten.

Auch Verbraucherpreise für Dienstleistungen wie den Pizza-Service haben die Redaktionen der vierzehn Regionalzeitungen genauer miteinander verglichen und bekannt gegeben, dass man in Hamburg dabei am besten wegkommt. Krefeld hingegen wird zum Mekka für Autofahrer, die in den Parkhäusern der Stadt im bundesdeutschen Vergleich weniger zahlen als anderswo.

Interessant ist auch die Feststellung, dass der Süden Deutschlands zwar beim Vergleich der allgemeinen Lebenshaltungskosten nicht gegen nördlichere Gefilde standhalten kann, aber beispielsweise eine kostengünstigere Kinderbetreuung bietet. So hat eben jeder Wohnort seine besondere Vorzüge.

Weitere Ergebnisse des Preisvergleichs können auf dem Portal HNA.de nachgelesen werden.

Montag, 5. März 2012

Spiel, Satz und Sieg mit PreisMatch


Der Preisvergleich spielt für viele Verbraucher eine wichtige Rolle. Egal ob beim Online-Einkauf oder bei der Preisrecherche für den Kauf im Einzelhandel: Der Anbieter mit den günstigsten Angeboten sichert sich meist einen besonderen Vorteil und gewinnt an Kunden. Hier bietet der Angebots- und Preisvergleich im Internet umfangreiche Informationen zu den verschiedenen Anbietern und ihren Produkten.

Die ersten Internetportale für den gezielten Vergleich von Angeboten und Preisen haben sich vor etwa zehn Jahren entwickelt. Heute gibt e eine Vielzahl von Preisvergleichsportalen und andere Online-Plattformen, die Verbraucher über günstige Angebote in Online-Shops informieren und dabei beispielsweise auch detailliert zu den einzelnen Konditionen des Anbieters sowie zu Kundenmeinungen zum Shop berichten.

Unter dem Motto „Spiel, Satz und Sieg“ gehört auch PreisMatch zu den Informationsangeboten, die einen Preisvergleich im Netz ermöglichen. Erfahren Sie mehr über uns und verfolgen Sie schon bald aktuelle Shopping-Trends und News zu günstigen Angeboten in diesem Blog.